Armbänder – Längen und Ermittlung der richtigen Armbandlänge

ArmbänderEine Uhr wird meist erst dann richtig perfekt, wenn sie auch optimal sitzt. Unverzichtbar hierbei: Die richtige Armbandlänge. Doch während nur wenige Menschen ihre benötigte Größe auch wirklich kennen, kaufen die meisten einfach drauf los. Die Ernüchterung, wenn die Armbanduhr im Anschluss nicht richtig sitzt, ist dann umso größer. Damit Sie möglichst viel Freude an Ihrer Uhr haben, ist es daher unverzichtbar, die Armbandlänge im Vorfeld festzustellen. Wie das funktioniert? Hier können Sie es erfahren.

Die Armbandlänge bestimmen

Armbänder – Längen und Ermittlung der richtigen ArmbandlängeBei der Berechnungslänge eines Armbandes für die Uhr kommt es auf die folgenden Werte an:

  • Umfang vom Handgelenk in mm
  • Länge der Uhr in mm (Von Bandanstoß zu Bandanstoß)
  • Bandüberstand (hier sind 30 mm üblich)

Rechen-Beispiel: Wenn Ihr Handgelenk einen Umfang von 200 mm hat und die Uhr 30 mm lang ist, müssen Sie folgendermaßen rechnen:

200 mm Handgelenkumfang + 30 mm Bandüberstand – 30 mm Länge der Uhr = 200 mm Armbandlänge

Während die Werte für den Umfang vom Handgelenk und die Länge der Uhr immer exakt angegeben werden sollten, haben Sie beim Bandüberstand einen gewissen Spielraum. Hier kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack an. Während es die einen mögen, wenn der Überstand eher gering und schon fast knapp ist, finden es andere optisch ansprechend, wenn das Armband weit übersteht. Bedenken Sie aber auf jeden Fall, dass der Bandüberstand nicht weniger als 25 mm betragen sollte. Alles was darunter liegt, sorgt dafür, dass das Armband im Anschluss sehr stramm an der Uhr sitzt und es nur wenige Möglichkeiten geben, die Länge zu variieren.

Diese Berechnung ist allgemein gültig. Sie können auf diese Weise immer sicher Ihre benötigte Armbandlänge bestimmen – egal, welchen Verschluss Sie nutzen.

Tipp: Sie haben eine alte Armbanduhr, die Sie nicht mehr tragen, bei der das Armband aber perfekt gepasst hat? Dann lösen Sie dieses vorsichtig von der Uhr und nutzen Sie es als Vorlage für spätere  Uhren. Dann können Sie sich das Berechnen sparen und sind immer auf der sicheren Seite.

Die Bestimmung der richtigen Armbandlänge bei einer Uhr ist sehr wichtig – schließlich soll diese weder zu locker sitzen noch kneifen. Wurde die perfekte Länge erst einmal ermittelt, kann sie später mühelos auf jede weitere Uhr übertragen werden.

Armbandlänge bestimmen – schwieriger als bei herkömmlichem Armschmuck

Während es bei Armbändern und Reifen meistens ausreicht, den Umfang mit einem Maßband zu bestimmen, gestaltet sich die  Ermittlung der Armbandlänge bei Uhren etwas schwieriger. Für Sie ist wichtig zu wissen, dass Sie verschiedene Werte bestimmen wollen, um ein Modell zu wählen, das auch wirklich perfekt an Ihrem Handgelenk sitzt. Um welche Werte es sich dabei genau handelt, verrät Ihnen die folgende Übersicht.

Stegbreite Diesen Wert ermitteln Sie, indem Sie die Einfassung der Uhr ausmessen, in die das Armband später eingesetzt werden muss. Die Stegbreite beschreibt den Abstand zwischen den beiden Stiften und kann auch mit der Bandbreite gleichgesetzt werden.
Schließanstoß Hierbei handelt es sich um die Breite des Armbandes am anderen  Ende – also dort, wo die Schnalle zum Verschließen sitzt.
Bandlänge Die Bandlänge ist der wichtigste Wert, wenn es um das Armband einer Uhr geht. Wie Sie die ideale Länge für Ihr Handgelenk berechnen können, erfahren Sie im weiteren Verlauf dieses Beitrags.
Bandstärke Die Bandstärke (salopp auch Dicke des Armbandes) hängt davon ab, wie stark die Uhr an sich ist. Wenn diese eher filigran gearbeitet ist, muss auch das Band nicht sonderlich stark sein. Anders verhält es sich bei besonders robusten Modellen.

Vor- und Nachteile der Bestimmung der richtigen Armbandlänge

  • das Armband kneift nicht
  • oder sitzt zu locker
  • durch Ab- oder Zunahmen kann sich der Umfang vom Handgelenks verändern

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