So reinigen und pflegen Sie Ihre Uhr

Diesel UhrDie richtige Reinigung und Pflege der Uhr ist ein wichtiger Faktor in Bezug auf die Haltbarkeit des Zeitmessers. Bei empfindlichen Uhren kann aber auch schnell etwas kaputt gehen, so dass Sie bei der Pflege viel Wert auf die richtigen Handgriffe legen sollten. Vom Gehäuse bis zum Armband ist die Pflege ein wichtiger Bestandteil bei Ihrer Uhr.

Pflege und Reinigung – das ist zu beachten

So reinigen und pflegen Sie Ihre UhrDie Pflege und Reinigung der Uhr muss natürlich nicht jeden Tag durchgeführt werden. Es reicht aus, wenn Sie hier zu den Pflegeprodukten greifen, wenn Sie die Uhr bereits eine Weile tragen oder diese schmutzig geworden ist. Ist dies der Fall, dann bietet es sich an, wie folgt vorzugehen:

Das Gehäuse pflegen

Greifen Sie zu einem Tuch, das sowohl staub- als auch fusselfrei ist und reinigen Sie erst einmal die Oberfläche. Das Gehäuse hat meist viele Ritzen und Rillen, in denen sich der Schmutz ablagert. Diese Rillen können mit Hilfe von einem Zahnstocher oder einer schmalen Nadel vorsichtig gereinigt werden. Nutzen Sie dann noch einmal das Tuch und reinigen Sie das Gehäuse erneut.

Praktisch ist es, wenn Sie eine wasserdichte Uhr besitzen, denn diese können Sie durchaus unter lauwarmem Wasser reinigen. Wenn die Verschmutzung sehr stark ist, dann können Sie auch zu einer milden Seife greifen.

Wichtig: Beugen Sie dauerhaften Verschmutzungen vor, indem Sie nach dem Sport oder auch nachdem Ihre Uhr mit Dreck in Berührung gekommen ist, den Zeitmesser mit einem Tuch direkt reinigen.

Das Armband pflegen

Die Pflege vom Armband ist immer abhängig davon, um welches Material es sich handelt. Sie können beispielsweise Gummi oder Kunststoff ganz einfach mit einem feuchten Tuch reinigen. Ein Metallarmband können Sie in laufwarmem Wasser sauber machen, in das Sie ein wenig Seife geben. Falls Ihr Metallarmband sehr starke Verschmutzungen hat, dann können Sie zu einer weichen Zahnbürste greifen und diese Verschmutzungen entfernen. Wenn das Armband sauber ist, gehen Sie noch einmal mit einem weichen Tuch darüber.

Ein Lederarmband können Sie dagegen nicht mit Wasser reinigen, da das Leder sonst zu spröde und fest wird. Hier müssen Sie anders für eine Reinigung sorgen. Ein weiches Tuch kann grobe Verschmutzungen entfernen, Sie können auch zu einer kleinen Bürste greifen. Wenn es warm ist, ersetzen Sie das Lederarmband durch ein Metallarmband oder tragen Sie die Uhr ein wenig lockerer. So verhindern Sie, dass der Schweiß direkt von dem Armband aufgesogen wird und unschöne Flecken hinterlässt.

Das Uhrwerk pflegen

Besonders schwierig wird es bei der Pflege des Uhrwerks. Wenn dieses jedoch eine Gangabweichung anzeigt, dann kommen Sie nicht mehr drum herum. Sie können hier eine Revision machen, bei der das Uhrwerk aus dem Gehäuse herausgenommen wird. Anschließend wird es zerlegt, vorsichtig gereinigt, geölt und dann wieder zusammengesetzt. Wenn Sie dies alle sechs Jahre machen, bleibt Ihre Uhr in Schwung. Falls Sie sich unser sind, ob Sie das Uhrwerk fachgerecht reinigen können, dann können Sie die Uhr auch durchaus an einen Uhrmacher geben.

Die Inspektion der Uhr

Gerade dann, wenn Sie in eine durchaus kostenintensive Uhr investiert haben, ist es wichtig, dass Sie regelmäßig eine Inspektion durchführen lassen.

Variante Hinweise
Inspektion selbst durchführen Idealerweise machen Sie dies nach drei bis fünf Jahren. In erster Linie geht es darum, die Uhr regelmäßig zu ölen und so dafür zu sorgen, dass das Uhrwerk gut im Lauf steht. Zudem müssen die Dichtungen überprüft werden, da es sich hier um Verschleißteile handelt, die eventuell ersetzt werden müssen.
Inspektion durchführen lassen Wenn Sie die Uhr sehr stark in Anspruch nehmen, dann kann es sich lohnen, die Inspektion einmal im Jahr durchführen zu lassen. So stellen Sie sicher, dass die Verschmutzungen oder auch der Verschleiß Ihrer Uhr rechtzeitig bemerkt und behandelt werden.

Ersatz der Verschleißteile

Interessant ist bei der Wartung der Uhr auch ein Blick auf die Verschleißteile, die regelmäßig ersetzt werden müssen. In erster Linie kann es zu Problemen kommen, wenn das Öl nicht regelmäßig gewechselt wird. Das Problem hierbei ist, dass ein mechanischer Abrieb oder auch ein Lagerschaden die Uhr treffen kann. Neben dem Ölwechsel steht zudem in regelmäßigen Abständen ein Wechsel der Dichtungen vom Gehäuse an. Gerade das Sekundenrad oder auch das Ankerrad werden sehr stark beansprucht und können daher einen Wechsel benötigen. Auch dies sollte mit einem Rhythmus von etwa fünf Jahren durchgeführt werden. Schließlich sind da noch die Krone sowie der Tubus, die ebenfalls einen Wechsel benötigen. Dieser reicht jedoch in einem Abstand von zehn Jahren.

Tipp! Hinweis: Wenn Sie sich für eine Uhr mit einem Lederarmband entschieden haben, dann wäre es von Vorteil, wenn Sie dieses möglichst in einem Abstand von zwei Jahren wechseln. Auch wenn die Funktionsweise nicht beeinträchtigt ist, so hat es dennoch eine Auswirkung auf die Hygiene.

Vielleicht haben die sich auch für eine Uhr entschieden, die ein Uhrwerk mit einer schmierungsfreien Hemmung hat. Wenn dies der Fall ist, dann haben Sie den Vorteil, dass kein Öl gewechselt werden muss. Erkundigen Sie sich also ruhig beim Kauf der Uhr, welches Uhrwerk vorliegt oder wählen Sie Ihre Uhr möglicherweise sogar nach diesen Aspekten aus.

Vor- und Nachteile der Pflege und Wartung einer Uhr

  • längere Haltbarkeit
  • unregelmäßiger Aufwand
  • vieles können Sie selbst tun
  • einige Wartungen sollten lieber durch einen Fachmann vorgenommen werden

Schutz der Uhr durch richtige Aufbewahrung

Nicht jede Uhr wird jeden Tag getragen. Vielleicht haben Sie auch eine Uhr, die Sie eher für besondere Anlässe nutzen oder nur zum Sport umlegen. Egal, wie oft Sie Ihre Uhr tragen, die richtige Aufbewahrung spielt eine große Rolle in Bezug auf die Funktionsweise Ihrer Uhr. Achten Sie darauf, dass die Uhr keinen großen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist und sorgen Sie dafür, dass sie trocken aufbewahrt wird.  Legen Sie Ihre Uhr nicht auf einer kalten Oberfläche oder an einem kalten Ort ab. Selbst der Glastisch ist keine gute Wahl, da dies die Ganggenauigkeit beeinflussen kann. Möchten Sie Ihre Uhr länger nicht tragen, legen Sie sie am besten direkt in einem Etui, damit die Uhr vor Schmutz und Staub geschützt ist. So haben Sie schon einmal die besten Bedingungen geschaffen, damit das Uhrwerk keinen Schaden nimmt.

Wenn Sie die Uhr tragen, dann vermeiden Sie die Nähe zu Magnetfeldern und sorgen Sie dafür, dass sie keinen starken Stößen ausgesetzt ist. Bei Uhren, die auch im Wasser getragen werden, ist eine tägliche Reinigung mit Wasser zu empfehlen.

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