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Die beliebtesten Luxusuhren

Breitling UhrenLuxusuhren verschönern das Leben. Viele Menschen sparen ihr Leben lang, um sich einmal eine kostspielige Uhr leisten zu können. Ähnlich wie ein teures Auto gilt sie als Statussymbol und versüßt das Leben auf ganz andere Art und Weise. Luxusuhren sind dabei auch oft eine Wertanlage, die sich mit den Jahren immer weiter steigert. Wer die Uhr verhältnismäßig günstig kauft, kann sie später für viel Geld wieder verkaufen. Auch gelten Luxusuhren als tolles Erbstück, das in der Familie bleibt. Große Marken wie Rolex, Breitling oder Cartier warten nur darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Doch wie unterscheiden sich die Marken voneinander? Was sind ihre Eigenschaften und wie ist die Geschichte der Marken? Wir werfen heute einen Blick auf die bekanntesten hochwertigen Uhrenmarken und stellen sie Ihnen vor.

Überblick über die bekanntesten Luxusuhren-Hersteller

Die beliebtesten LuxusuhrenViele heute bekannte Uhrenhersteller blicken auf eine lange Tradition zurück. Sie gehören oft zu den Pionieren in der Uhrenherstellung, haben die ersten Taschen- oder Armbanduhren mitentwickelt und sind seit Jahren gefestigte Unternehmen in der Branche.

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Um Ihnen einen Überblick zu geben, welches Unternehmen, wann gegründet bzw. übernommen wurde und für was es bekannt ist, haben wir Ihnen nachfolgende Tabelle angelegt:

Marke Gründung bzw. Übernahme bekannt für
Cartier 1847 Uhren für Piloten, insbesondere für die Herrenuhr Cartier Santos
Breitling 1884 Chronographen, entwickelte die erste Stoppuhr
Rolex 1905 Armbanduhren, erste wasserfeste Uhr (1926)

Cartier – Tradition seit 1847

Das Schmuckunternehmen Cartier wurde von Louis-Francois Cartier zum Erfolg geführt. 1847 übernahm er das Atelier von seinem Lehrmeister. Die von Hand gefertigten Stücke waren so fabelhaft, dass sich die Schmuckstücke schnell verbreiteten. Cartier belieferte nicht nur reiche Geschäftsleute, sondern auch die französische Kaiserin Eugenie.

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Nach und nach wuchs das Unternehmen, sodass knapp 100 Jahre später ein Umzug zum Boulevard des Italiens in Paris erfolgte. Hier sammelten sich die hochwertigen Unternehmen alle an einem Platz an, um den reichen Parisern eine Einkaufsstraße zu bieten.

Gut zu wissen: Zeitgleich setzte das Unternehmen nun auf eigens angefertigte Uhren, die großen Anklang fanden. Der Sohn des Unternehmensgründers, Louis-François-Alfred Cartier, begann 1874 damit, den Bereich der Uhren weiter aufzubauen. 1888 wurden erste Armbanduhren hergestellt, die sich allerdings weniger gut verkauften. Armbanduhren waren zu der damaligen Zeit noch nicht weit verbreitet und so kam der Sohn von Louis-François-Alfred Cartier auf die Idee, auch Taschenuhren und Pendeluhren anzufertigen und zu verkaufen.

Die Idee lief so gut, dass das Unternehmen seinen Hauptsitz nur 10 Jahre später zur Rue de la Paix verlegte. Hier konnten noch reichere Kunden bedient werden. 1902 gab es die erste Filiale in London und kurze Zeit später belieferte Cartier die königliche Familie.

Nur zwei Jahre später wurde die Fliegeruhr Cartier Santos entwickelt, die erste Armbanduhr aus Leder für Herren. Sie bekam viel Aufmerksamkeit und so wurde der Ruf des Unternehmens immer mehr gefestigt. 1907 entdeckte Cartier Russland für sich und 1909 eröffnete der erste Cartier Shop in Amerika auf der Fifth Avenue. Bis heute gibt es unzählige Geschäfte von Cartier auf der ganzen Welt.

Die Herrenuhr Cartier Santos wird heute noch hergestellt und ist beliebter denn je. Damenuhren gibt es mittlerweile genauso viele. Die Uhren von Cartier zeichnen sich durch eine hervorragende Qualität aus, die Designs sind zeitlos und stilvoll. Sei jeher steht Cartier für Luxus, prachtvolle Schmuckstücke und mehr. Neben Uhren werden auch Ringe, Ketten, Armbänder, aber auch Düfte, Lederwaren und andere Accessoires angeboten.

Breitling – Entwicklung der ersten Stoppuhr

Léon Breitling gründete die Firma Breitling im Jahr 1884 in der Schweiz. 1914 trat der Sohn, Gaston Breitling, die Nachfolge des Vaters an. Ein Jahr später gelang Breitling der Durchbruch mit dem Chronograph Bracelet, einem Chronographenzeiger mit einem extra Zähler für 30 Minuten. 1923 gab es den ersten Chronographendrücker, heute besser bekannt als Stoppuhr. 1934 entwickelte Breitling sogar eine Stoppuhr, die auf Null zurückgestellt werden könnte.

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Die Entwicklung der Stoppuhr machte Breitling vor allem bei den Fluzeugherstellern berühmt. 1936 belieferte das Unternehmen die Royal Air Force. Dort kamen nicht nur die Stoppuhren, sondern auch die Armbanduhren für Piloten gut an. Große Leuchtziffern und schwarze Ziffernblätter ermöglichten es den Piloten auch bei unangenehmen Bedingungen freie Sicht auf die Uhrzeit zu haben.

Der Chronomat feierte 1942 große Erfolge, denn er enthielt einen Chronographen mit Rechenschieber und Handaufzug. Die US Army Air Force stattete damit ihre Streitkräfte aus. Aus dem Chronomat folgte der Navitimer im Jahr 1952, der komplizierte Berechnungen wie Steigrate, Sinkrate und Treibstoffverbrauch anzeigen konnte. Auch eine erste Tauchuhr namens Superocean kam auf den Markt.

Kurze Zeit später wurde Breitling vom Piloten und Unternehmer Ernest Schneider übernommen. 1984 wurde der neue Chronomat herausgebracht, den es heute noch immer gibt. Viele weitere Fliegeruhren folgten, die immer weiter mit Technik ausgestattet wurden. Es gab sogar eine Uhr, die mit Notrufsignal ausgestattet wurde. Mit dieser Uhr schaffte es Breitling auch im privaten Segment zu punkten.

Heute ist Breitling für seine hochwertigen Chronometer bekannt, die technisch ausgefeilt sind.  Das ansprechende Design ist bei den Herren sehr gefragt und immer wieder schafft es Breitling. Innovationen auf den Markt zu bringen. So gab es 2002 eine mechanische Taucheruhr, die bis zu 3000 Meter wasserdicht ist. Innovation trifft hier auf ein zeitloses Design mit vielen technischen Gegebenheiten.

Was sind die Vor- und Nachteile von Luxusuhren?

  • hohe Qualität
  • tolle Verarbeitung
  • exklusive Designs
  • gute Wertanlage
  • teure Anschaffung

Rolex – Der Marktführer schlechthin

1905 machte sich Hans Wilsdorf aus Kulmbach in London mit seinem Schwager selbstständig. Ziel war es, hochwertige Schweizer Uhren nach Großbritannien zu importieren. Damals wurden die Namen des Verkäufers und nicht die Namen der Marken auf die Uhr graviert, sodass sich Rolex schnell einen Namen machen konnte. Rolex war die erste Firma, die ihren Markennamen auf das Ziffernblatt schrieb, sodass es von jedem gesehen werden konnte. 1940 kam dann das Symbol der Krone hinzu.

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Ab den 20er Jahren wurden Armbanduhren hergestellt, die die Uhrzeit genau anzeigten. Die Importsteuer für Uhren sorgte in der Zeit des Ersten Weltkrieges dafür, dass Rolex von London in die Schweiz umzog. 1926 entstand die erste patentierte wasserdichte Uhr, die jemals hergestellt wurde.

Interessant: Um zu zeigen, wie hochwertig Rolex ist, stattete der Hersteller Mercedes Gleitze, die durch den Ärmelkanal schwimmen wollte, mit der wasserfesten Uhr aus. Sie schaffte es nicht ins Ziel, aber die Uhr lief auch nach 8 Stunden im kalten Wasser noch hervorragend. Der nachfolgende Artikel, der in der Londoner Daily Mail erschien, brachte Rolex den großen Erfolg.

1931 gab es den ersten Selbstaufzug bei einer wasserdichten Uhr, 1953 die erste Uhr, die bis zu 200m wasserdicht war und 1971 das erste Armbanduhrenmodell, dass bis zu 610m wasserdicht war und über ein Heliumventil für Tiefseetaucher verfügte.

Im Jahr 1953 wurde ebenfalls die erste Uhr entwickelt, die Temperaturunterschiede von bis zu 70 Grad verkraftete. Sie wurde für die Erstbesteigung des Mount Everest angefertigt. Auch stellte Rolex ab 1954 Uhren her, die zwei verschiedene Zeitzonen anzeigen konnten. 1960 tauchte die extrem wasserdichte Uhr Trieste mit Jaques Piccarf 10196m in den Mariannengraben und kam heil wieder oben an.

Im Gegensatz zu anderen Marken verzichtet Rolex auf komplizierte Anwendungsmöglichkeiten. Die Uhren sind klar strukturiert und einfach zu bedienen. Rolex Uhren sind robust, funktionieren einwandfrei und sind auf Präzision ausgelegt. Das kastige Design von 1930 ist weitgehend erhalten geblieben. Auch heute noch sind Rolex Uhren sehr beliebt und für extreme Situationen geeignet. Uhren, die in jeder Situation wasserdicht sind, werden auch weiterhin angeboten. Das Unternehmen gilt mit Abstand als Marktführer und das obwohl die günstigsten Uhren ab über 4.000 Euro angeboten werden.

Bildnachweise: Adobe Stock / moshbidon, Amazon/ Breitling

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