Schachuhren – doppelt genau und einfach präzise

SchachuhrenFür Schachspieler ist dieser Zeitmesser längst zum Alltag geworden und zwar bei jedem Spielzug. Eine Schachuhr wird unmittelbar neben dem Schachbrett platziert. Optisch besteht eine analoge Schachuhr aus zwei Zeitanzeigen. Davon befindet sich immer nur ein Uhrwerk in Betrieb. Die Zeitmesser dienen der Begrenzung der Bedenkzeit beim Schach. Explizit für das Schachspiel entwickelt, kann die Schachuhr natürlich auch bei anderen Brettspielen, wo auf Zeit gespielt wird, angewendet werden. Schachuhren kaufen macht also zum Beispiel auch für Damespieler Sinn. Es befinden sich die verschiedensten Modelle im Test . Das Angebot schließt die Schachuhr mechanisch ebenso ein wie die Schachuhr App.

Schachuhr Test 2017

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Zeitbegrenzung leicht gemacht – Schachuhren und ihre Notwendigkeit

SchachuhrenSchach spielen ist eine Leidenschaft, die früh ihren Anfang nahm. Die Schachregeln allerdings änderten sich mit der Zeit. Anfänglich waren Schachspiele eine zeitraubende Angelegenheit, denn es wurde ohne Zeitbegrenzung gespielt. Folglich  konnten Spiele sich über Stunden hinziehen und mussten oftmals auch unterbrochen und vertagt werden, weil die Spieler nach der bereits Stunden zurückliegenden Schachspieleröffnung viel zu erschöpft waren, um die Partie zu Ende zu bringen. Eine Zeitbegrenzung für jeden Spielzug tat also Not. Mit einer einfachen Uhr stieß man an seine Grenzen, denn es musste ein Gerät her, welches die Zeiten zwischen den Spielzügen unabhängig von den Spielern misst.

Schachuhren und ihre Geschichte

Eine Begrenzung der Spielzeit kannten Schachspieler bis Mitte des 19. Jahrhunderts nicht. Schachpartien dauerten damals im Schnitt neun Stunden. Die erste Schachuhr der Geschichte kam wohl im Jahre 1861 zum Einsatz. Damals wurde beim Schach eine Vorrichtung aus zwei Sanduhren verwendet. Die Schachspieler mussten die Uhren selbstständig bedienen, was sich als recht umständlich erwies. War eine Sanduhr abgelaufen, dann galt das Spiel als verloren.

Tipp! Bessere Erfahrungen wurden in den späten 1860er Jahren mit Stoppuhren gemacht. Stoppuhren funktionierten genauer und wurden vom Schiedsrichter statt vom Spieler selbst bedient, dies schloss Manipulationen weitgehend aus. Auf Wunsch konnten die Sanduhren von den Spielern zu diesem Zeitpunkt weiterverwendet werden.

Bis Schachuhren mechanisch funktionierten, vergingen nochmals etwa zwanzig Jahre. Die erste mechanische Schachuhr wurde vom englischen Uhrmacher Thomas Bright Wilson erfunden. Die Konstruktion bestand aus zwei Pendeluhren, welche sich durch einen beweglich gelagerten Balken wechselseitig anhalten ließen. Bei einem internationalen Schachturnier in London feierte diese Schachuhr im Jahre 1883 Premiere. Die Schachuhr mit Fallblättchen wurde im Jahre 1899 erfunden. 1919 wurden Schachuhren mit Fallblättchen zur Regel bei Schachturnieren. Nachdem feinmechanische Federuhrwerke die Pendeluhren ersetzten und ein Schaukelhebel an Stelle des beweglichen Balkens trat, war der Grundstein für die allgemein gebräuchliche analoge Schachuhr gelegt.

Schachuhren digital – bahnbrechende Weiterentwicklung

Die ersten digitalen Schachuhren wurden in den 1980er Jahren entwickelt. Ein Student der Universität von Enschede konstruierte 1985 das erste elektronische Modell, welches in Fachkreisen als sehr gute Schachuhr bewertet wurde. Allein der Preis verhinderte einen breitgefächerten Einsatz. 1988 ließ sich der einstige Schachweltmeister Bobby Fischer seine Schachuhr patentieren. Diese zeichnete sich durch den eigens entwickelten Fischer-Spielmodus aus. Die Schachspieler starteten jeweils mit einer festen Bedenkzeit und bekamen für jeden getätigten Schachzug eine bestimmte Bedenkzeit hinzu.

Die Bedenkzeiten unterscheiden sich nach Art der Schachpartie:

  • Turnierschach – mehrere Stunden
  • Schnellschach – eine halbe Stunde
  • Blitzschach – etwa fünf Minuten
  • Bullet-Schach – ein bis drei Minuten

Beste Schachuhren digital kommen bei renommierten Turnieren zum Einsatz. Die Testberichte bescheinigen den digitalen Schachuhren einige Vorteile. So wirkt sich kein Uhrenticken störend auf den Spielmodus aus und die Zeit wird besonders exakt angegeben. Die Preise im Vergleich zu mechanischen Schachuhren sind recht hoch, was besonders Hobby-Schachspieler von einer Anschaffung abhält.

Unterschiede zwischen analoger und digitaler Schachuhr im Überblick

Schachspieler benötigen Schachuhren, um jeden Spielzug während einer gewissen Zeit auszuführen. Für welche Schachuhr man sich letztlich entscheidet, ist eine Frage der persönlichen Vorlieben und Ansprüche und ist natürlich auch vom Preis der Geräte abhängig.

Nachfolgend einige Unterschiede von digitalen Schachuhren im Vergleich zu analogen Geräten:

  • Statt zweier Federuhrwerke wird nur ein digitales elektronisches Uhrwerk verwendet.
  • Statt Aufziehen der Uhr werden Batterien eingesetzt.
  • Zeitanzeige in digitaler Form über einen Flüssigkristallbildschirm
  • Statt Fallblättchen erfolgt die Anzeige einer Zeitüberschreitung durch ein Bildschirmsymbol.
  • Häufig sind zusätzliche Bedenkzeitmodi enthalten.

Schachuhren  richtig anwenden

Der Einsatz von Schachuhren folgt den allgemeinen Schachregeln. Die Wartung der Geräte obliegt nicht dem Schachspieler, sondern dem Schiedsrichter. Dieser sorgt für die Funktionsweise und führt Zeitkontrollen durch. Wo die Uhr aufgestellt wird, kann auch den Spielern überlassen werden, allerdings muss die Schachuhr vom Schiedsrichter jederzeit gut einsehbar sein. Bei der Schachspieleröffnung muss der Spieler die Uhr mit der gleichen Hand drücken, mit der auch der Zug ausgeführt wird. Die Uhren dürfen nur vom Schiedsrichter oder vom Wettkampfleiter angehalten werden. Bei Überschreiten der Bedenkzeit gilt die Partie in der Regel als verloren.

Vor- und Nachteile einer Schachuhr

  • analog und digital erhältlich
  • auch mit Bedenkzeitmodi verfügbar
  • große Auswahl
  • keine

Einige Arten von Schachuhren im Überblick

Schach spielen ohne Schachuhr ist im professionellen Schachsport nicht möglich. Daher ist das Programm an Schachuhren durchaus vielfältig aufgelegt. Hersteller wie Rolland, Queen, Silver oder Ruhla bestimmen das Angebot. Die besten Schachuhren bringen nicht zwingend eine Software mit, auch analoge Modelle besitzen beste Erfahrungsberichte und Empfehlungen.

Modell Hinweise
Schachuhr DGT 2010 Die Schachuhr DGT 2010 zählt zu den offiziell bei Wettbewerben zugelassenen Modellen. Das LCD Display ist groß und übersichtlich. Die Bauweise sorgt für eine hohe Standsicherheit. Bei Zeitüberschreitung ertönt ein Warnton. Die Uhr besitzt einen geringen Stromverbrauch und wird mit einer Garantieleistung von zwei Jahren verkauft.
Philos Schachuhren von Philos sind besonders hochwertig. Da die Schachuhr mechanisch arbeitet, werden keine Batterien gebraucht. Schachuhren von Philos lassen sich im Versand bestellen und sind durch ihr Holzgehäuse optisch besonders ansprechend.
Schachuhr DGT 3000 Durch die verbesserten Funktionen der Schachuhr DGT 3000 wird Schach spielen noch komfortabler gestaltet. Es können 25 Zeitkontrollen voreingestellt werden. Das große Display ist sehr benutzerfreundlich. Der Hersteller bewährt fünf Jahre Garantie.
GARDE Die einstige Weltmeisterschafts-Schachuhr hat Schach spielen auf vielen internationalen Turnieren komfortabel gemacht. Durch das Großformat der Uhr kann die Zeit problemlos abgelesen werden. Die laufende Uhr wird durch einen sich drehenden Stern angezeigt.
Jerger Schachuhren von Jerger besitzen eine lange Tradition. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts begann Wilhelm Jerger mit der Uhrenfertigung. Mit seinem Olympia-Modell schrieb das Unternehmen Geschichte. In den 1980er Jahren wurde dann eine weniger preisintensive Kleinuhr aus Plastik herausgebracht.

Schach und Schachuhren sind untrennbar miteinander verbunden. Will man die Schachregeln befolgen, dann kommt es auf die Bedenkzeit an und diese wird nach jedem Spielzug von einer Schachuhr zuverlässig angezeigt. Eine Schachuhr kaufen kann auch im Privatbereich Sinn machen. Die Schachpartie mit Freunden bekommt so einen offiziellen und repräsentativen Charakter. Es muss nicht zwingend der Testsieger angeschafft werden. Ein Preisvergleich zeigt, das auch recht preiswerte Modelle durchaus ihren Zweck erfüllen und die Spielleidenschaft wecken.

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